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Vertiefungsreihe Anthroposophische Pharmazie und Arzneitherapie

Der Duft eines Bündner Arvenwaldes, das warme Leuchten eines Bernsteins am Nordseestrand, die Stimmung eines von weihraucherfüllten Sakralraumes oder die Bitterkeit auf der Zunge beim Verkosten eines Stückchen Myrrhenharzes – bereits die Alltagserfahrungen, die man mit Harzen machen kann, weisen darauf hin, dass wir es hier mit besonderen Substanzen zu tun haben.

Rudolf Steiner beschreibt, wie das Harz, geisteswissenschaftlich betrachtet, eine vom Wärmehaft-Luftigen geprägte Vorstufe der Kambiumbildung bei der Pflanze ist (GA 351, Vortrag vom 31.10.1923). Unsichtbar trägt das Kambium die Gesamtgestalt der Pflanze in sich. Wie auch das Harz, bringt es die Pflanze in Verbindung mit den Sternen und dem Kosmos, welche bei ihrer Gestaltbildung mitwirken. Vermittels ihrer konzentrierten Wärme- und Lichtqualität können Harze daher in der therapeutischen Anwendung Gestaltbildungsprozesse unterstützen und die Gesamtgestalt wiederherstellen helfen.

Im Rahmen der Veranstaltung werden wir die Harze in ihren substanziellen Eigenschaften genauer betrachten, Aspekte ihrer pharmazeutischen Verarbeitung beleuchten und die Ratio konkreter Anwendungsbeispiele von Compositio mineralis cum Myrrha, Olibanum, Resina laricis u.a. diskutieren.

Das pharmazeutisch-therapeutische Kolloquium bietet Gelegenheit für den Erfahrungsaustausch im Plenum.

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